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SCHWEINESTALL LAUBEN

  

29 Schweinestall Lauben

Herkunft:

Lauben, Landkreis Unterallgäu

Erbaut/erweitert:

um 1935 / um 1950

Gezeigter Bauzustand:

um 1950

Museale Nutzung seit:

2010

Standort im Museum:

Baugruppe Mittelschwaben

Schweine wurde bis ins 19. Jahrhundert vor allem als Weidetiere gehalten. Erst zur Wende ins 20. Jahrhundert etablierte sich die reine Stallhaltung. Manche Höfe hatten einen eigenen, freistehenden Stall für die Schweine.

Haustyp und Konstruktion:

Der Schweinestall aus Lauben stand etwas abseits des Bauernhauses. Praktischerweise hat man gleich neben dem Schweinestall auch die Abortgrube angelegt. Der Stall wurde 2009 in einem Stück nach Illerbeuren versetzt und als Einzelgebäude in die Baugruppe Mittelschwaben integriert.

Der Schweinestall ist aus Backsteinen gemauert und verputzt. Ursprünglich bestand das Gebäude nur aus dem niedrigen linken Teil. Die beiden rechten Stallräume wurden um 1950/55 angebaut. Das steile Pfettendach ist zur vorderen Traufseite hin offen und bildet über dem jüngeren Teil des Stalls ein Kragdach.

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