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TIERGLOCKEN AUS ALLER WELT

    

Tierglocken aus aller Welt

1. April bis 29. Juli 2012

Die Kuh im Allgäu, der Arbeitselefant in Indien oder das Rentier in Lappland – alle haben eines gemeinsam: eine Glocke um den Hals. In allen Teilen der Welt sind seit Jahrtausenden Nutz- und Haustiere durch ihr Geläut gekennzeichnet. Der Klang, die Form und die Größe der Glocken unterscheiden sich erheblich nach Land, Religion und Tier.

In 35 Jahren eifriger Sammlerleidenschaft haben Frieda und Rudolf Daub aus Ulm mehr als  400 Exemplare aus rund 3000-jähriger Tierglockengeschichte zusammengetragen. Ob als Schmuck oder um böse Mächte fernzuhalten, als Warnsignal oder Erkennungszeichen – es gab und gibt zahlreiche Gründe, Tier mit Glockengeläut auszustatten. Die älteste Funktion ist wohl die kultische. Der wichtigste Gebrauch der Glocke jedoch ist ihre Signalwirkung: Hirten dient das Geläut als akustischer Hinweis, um Weidetiere im unwegsamen Gelände leichter ausfindig zu machen.

Formen und Materialien der Glocken sind entsprechend der Kulturkreise verschieden. Zum Teil kamen für die Herstellung von Glocke, Schelle und Klöppel wertvollste Materialien zum Einsatz. Neben gegossenen und geschmiedeten Metallen wurden Elfenbein, Leder, aber auch Knochen und Horn verarbeitet.

Begleitbuch

Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch mit Federzeichnungen von Rudolf Daub. Es ist im Bauernhofmuseum und im Buchhandel zum Preis von 8,90 EUR erhältlich.

Führungen

Öffentliche Führung finden jeden letzten Sonntag im Monat statt: 29. April, 27. Mai (Pfingstsonntag), 24. Juni und 29. Juli 2012. Beginn ist jeweils um 14:00 Uhr in der Ausstellung. Die Führungen sind für Einzelbesucher kostenlos. Es gilt der normale Museumseintritt.

Führungen für Gruppen und Schulklassen sind auf Anfrage jederzeit möglich (Preis: 22,00 EUR zuzüglich Eintritt).