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BIENENHAUS DIESSLINGS

32 Bienenhaus Dießlings

Herkunft:

Dießlings, Gemeinde Bad Grönenbach Landkreis Unterallgäu

Erbaut:

um 1910

Gezeigter Bauzustand:

um 1910

Museale Nutzung seit:

2013

Standort im Museum:

Altes Museumsdorf

Bienenbehausungen im Wandel
Bis Mitte des 19. Jahrhunderts pflegt ein Imker Bienen in Strohkörben. Mit der Erfindung des Rähmchens, einer beweglichen Bienenwabe, verbreiten sich Holzkästen, die zur Entnahme rückwärtig geöffnet werden. Nun kann man problemlos mehrere Völker mit direktem Zugang stapeln. Bienenhäuser, die auch die Gerätschaften aufnehmen können, entstehen. Heute ist die sog. Magazinbeute im Freien üblich. Mehrere übereinandergesetzte Zargen mit einem Boden und einem Deckel sind flexibel transportierbar.

Haustyp und Konstruktion:

Das Bienenhaus ist ein Holz- Ständerbau mit doppelter Verschalung. Die Wände sind mit Sägemehl und Hobelspänen gedämmt. Es besitzt verstellbare Einfluglöcher und aufklappbare Südwände. In der Mitte hat es einen eigenen zurückversetzten Teil für das Jungbienenvolk. Dieses wird so vor den rechts und links einquartierten alten Bienenvölkern geschützt. Hausgestaltung und Dekor entsprechen dem Zeitgeschmack Anfang des 20. Jahrhunderts.

Nutzung:

Das Bienenhaus steht zentral am Festplatz des Museums. Darin ist die technische Versorgung untergebracht. Bienenstände finden Sie im im Landschaftsgelände der Baugruppe Mittelschwaben.

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