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ST.-ULRICH-SÖLDE

1 St.-Ulrich-Sölde

Herkunft:

Illerbeuren, ursprünglicher Standort

Erbaut:

1696, erweitert 1812

Gezeigter Bauzustand:

um 1900

Museale Nutzung seit:

1955

Standort im Museum:

Altes Museumsdorf

 

Die St.-Ulrich-Sölde war ein Kleinbauernhof, dessen Besitzer neben der Landwirtschaft ein Handwerk betrieben. Bis etwa 1700 war dieses die Bäckerei, danach die Wagnerei. Das Gebäude wird seit 1955 am Originalstandort als Museumsgebäude genutzt; es ist das erste Haus des Schwäbischen Bauernhofmuseums.

Haustyp und Konstruktion:
Die Tenne teilt das Haus in einen Wohn- und Wirtschaftsbereich.
Dieser Haustyp wird Mittertennhaus genannt. Ursprünglich waren die Wände ganz aus Holz errichtet (Ständer-Bohlen-Bauweise), sie wurden später durch massive Ziegelwände ersetzt. Das Dach ist als Pfettendach ausgeführt. Im 19. Jahrhundert wurde das Gebäude im Norden um die sogenannte Wiederkehr erweitert.

Einrichtung:
- Mobiliar und Gebrauchsgegenstände im Stil eines alten
Heimatmuseums, Wagnerei

- im hinteren Anbau, der sogenannten "Wiederkehr" eingerichteter Wohnteil mit Küche und Waschküche, Stube und zwei Schlafkammern um 1920

Ausstellungen:

  • Ländliche Kleidung
  • Flachsverarbeitung
  • Milchverarbeitung

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